75 Jahre Landesberufsschule Schrems: Bildung mit Zukunft und regionaler Stärke
Mit einem feierlichen Festakt beging die Landesberufsschule Schrems ihr 75‑jähriges Bestehen. Zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Bildung, Wirtschaft und Gemeinde würdigten die Entwicklung der Schule zu einer modernen Ausbildungsstätte und einem wichtigen regionalen Erfolgsfaktor.
Unter den Gästen befanden sich Bildungslandesrätin Christiane Teschl‑Hofmeister, Bildungsdirektor Karl Fritthum, der Präsident der Wirtschaftskammer Niederösterreich Wolfgang Ecker sowie Bürgermeister David Süß. In ihren Ansprachen hoben sie die Rolle der Berufsschule als Innovationsmotor, Ausbildungszentrum und verlässlichen Partner der Wirtschaft hervor.
Bildungslandesrätin Teschl‑Hofmeister gratulierte der Schule ausdrücklich zu ihren innovativen Projekten, die zeitgemäßen Unterricht auf eindrucksvolle Weise erlebbar machen. Als Beispiel nannte sie den schulischen Escape Room, der auch überregional Beachtung fand und in der NÖN als Best‑Practice‑Projekt vorgestellt wurde. Zudem verwies die Landesrätin auf das internationale Engagement der Schule: Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, drei Wochen in den USA zu verbringen und dort wertvolle fachliche sowie interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.
Bildungsdirektor Karl Fritthum stellte die Bedeutung der dualen Ausbildung in den Mittelpunkt seines Beitrags. Das Zusammenspiel von Schule und Lehrbetrieb sei ein wesentlicher Garant für qualitativ hochwertige Fachkräfte und sichere Zukunftsperspektiven für junge Menschen. Berufsschulen wie jene in Schrems seien dafür unverzichtbar.
WK NÖ Präsident Wolfgang Ecker betonte die enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Berufsschule. Diese Partnerschaft bilde die Grundlage für praxisnahe Ausbildung und stelle sicher, dass die Bedürfnisse der Betriebe und die Qualifikationen der Lehrlinge bestmöglich aufeinander abgestimmt sind.
Auch Bürgermeister David Süß unterstrich die regionale Bedeutung der Schule. Die Landesberufsschule Schrems sei nicht nur ein Bildungsstandort, sondern auch ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Sie bringe junge Menschen nach Schrems und trage damit zur Belebung der Gemeinde bei.
Direktorin Karin Preißl‑Stubner, BEd, spannte in ihrer Festrede den Bogen von der Geschichte zur Zukunft. Die Digitalisierung werde die Berufswelt der Jugendlichen nachhaltig verändern, erklärte sie, Lern‑ und Ausbildungswege seien künftig anders gelagert als bisher. Entscheidend sei jedoch, diesen Wandel gemeinsam zu gestalten – mit den Jugendlichen selbst sowie mit starken Partnern aus Wirtschaft und Gemeinde. Mit Zuversicht und Innovationsgeist beginne die Landesberufsschule Schrems nun ihre nächsten 75 Jahre.
Der Jubiläumstag zeigte eindrucksvoll, dass die Landesberufsschule Schrems auf einem stabilen Fundament steht – und gleichzeitig den Mut hat, neue Wege zu gehen.

